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Lebensart im Markgräflerland - für die ganze Welt in Szene gesetzt: Die Food-Bloggerin Karin Schindler

Die Sellerieknolle, die da am frühen Morgen über die Theke des Müllheimer Marktstandes geht, hat einen großen Auftritt vor sich: Ein paar Stunden später wird sie zusammen mit den anderen Einkäufen, Karotten, Kartoffeln, Pastinaken, einem Stück Kalbfleisch und frischen Kräutern in einem Markgräfler Samstagseintopf eine „bella figura“ abgeben, bewundert von Hunderten von Fans. Karin Schindler, die Köchin, ist Food-Bloggerin.

Ihre Website, 2009 eingerichtet, wurde schon über eine Million Mal angeklickt, sie hat sogar treue Fans in Übersee, für die sie immer wieder ihre Beiträge auch ins Englische übersetzt. Das macht der gelernten Industriekauffrau und Fremdsprachenkorrespondentin, die in Basel als Einkaufsassistentin ihre Brötchen verdient, keine Mühe.

Lebensart im Markgräflerland


Aufwendig dagegen ist der Blog, ein regelrechter Almanach mit Kochideen, Fotos und Beiträgen zu dem, was Karin Schindler vermitteln will: Lebensart im Markgräflerland. Zusammen mit ihrem Mann Alexander, einem Journalisten, streift sie am Wochenende über Märkte und Feste, Messen und Hocks und lässt sich inspirieren.

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„Ich habe mich schon immer für Lebensmittel interessiert“, verrät sie. Als Teenager hatte sie schon je¬de Woche Kuchen gebacken, der Oma über die Schulter geschaut, wenn diese die urigen Markgräfler Rezepte zubereitete. Dann fing es an mit der Teilnahme und einem Preis an einem Wettbewerb für Weihnachtsgebäck, den der örtliche Raiffeisen-Markt ausgelobt hatte.

Sogar das Fernsehen war schon da


Inzwischen ist Karin Schindler mit ihren Rezepten in Kochbüchern präsent, in ihrer Küche hängt ein Foto, auf dem sie mit dem Koch-Star Eckart Witzigmann zu sehen ist, ein Fernsehteam des SWR hat sich schon in ihrer Küche herumgetrieben, und die jüngste Ausstrahlung eines Beitrags im WDR über den sogenannten Vulkanspargel, brachte ihrem Blog an einem Tag 7.371 Aufrufe.

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„Der beliebteste Tag, an dem die Leute meine Seite besuchen, ist der Samstag“, hat Karin Schindler festgestellt. Um 17.00 Uhr sitzen sie alle am Computer und lassen sich von ihren Ideen für das Wochenende inspirieren. Alles gratis. Doch bis Karin und Alexander den Löffel in den herrlich duftenden Eintopf tauchen können, ist noch einiges zu tun. Schnippeln und Brutzeln sind schon von allen Seiten fotografiert, jetzt gilt es, das fertige Produkt ansprechend in Szene zu setzen. Dafür hat Karin Schindler eine ganze Kommode voll mit wunderschönen Einzelstücken an Geschirr und passenden Decken. Kaum einmal ist eine Suppenschüssel, eine Gebäckschale oder ein Tablett in ihrem Blog mehrmals zu sehen.

Das Essen ist hier der Star


Für den Markgräfler Samstagseintopf nimmt sie eine rote Keramik-Kachel mit zwei Henkelchen, die sie auf einem rotweiß karierten Deckchen platziert. Für optimale Lichtverhältnisse sorgt ein professioneller Reflektor für Fotostudios. Das Essen ist hier der Star.

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Dann noch ein paar Fotos mit dem Smartphone und dann endlich: Der Eintopf schmeckt himmlisch, die Kalbsschulter ist mürbe, das Gemüse nicht zu weich, die Hörnchennudeln geben dem Ganzen einen italienischen Kick. Und zum Schluss eine Garnitur aus gerösteten Zwiebelringen und frisch gehacktem Kerbel. Was im Archiv des Blogs lapidar „Samstagseintopf“ heißt, ist in Wahrheit ein Festessen.

Die Pflege der Seite lässt sich Karin Schindler einiges an Zeit kosten: Anderthalb Stunden pro Tag, am Wochenende auch mal drei bis vier. Dann sind auch die kleinen Geschichten rund ums Einkaufen und Erleben geschrieben, die das Stöbern auf dieser Seite so unterhaltsam machen.

markgraefler.de - Die Food-Bloggerin Karin Schindler beim bloggenDie Rezepte noch schnell verschlagwortet und ins Archiv gelegt, wo sich schon Tausende andere befinden, alles benutzerfreundlich aufbereitet, sodass man auf der Suche nach seinem Lieblingsrezept nicht ins Leere läuft. Die Kochanleitungen sind ausführlich und auch für Ungeübte machbar. Langweilig wird das nie, die Jahreszeiten mit ihren kulinarischen Genüssen und Festen sind ein nie versiegender Quell der Inspiration.

Text/Bilder: Dorothee Philipp
Food-Blog von Karin Schindler: www.markgraeflerin.wordpress.com
Dieser Beitrag sowie sämtliche Bilder wurden uns von unserem Medienpartner TS Verlag zur Verfügung gestellt. Die aktuelle Ausgabe des Monatsmagazins "Wohin im Markgräflerland", in dem auch dieser Artikel erschienen ist, können Sie als PDF online einsehen. Klicken Sie hierzu einfach auf das Logo oder klicken Sie hier.

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Bild(er) zur Verfügung gestellt von: TS Verlag Neuenburg (Fotos: Dorothee Philipp)
Donnerstag, den 12. Mai 2016 um 12:53 Uhr | Wohin im Markgräflerland Diese Seite empfehlen Zum Seitenanfang zurck

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