Die Menschen in der Region sind Badener aus Überzeugung


Die Markgräfler sind Badener. Und das aus Überzeugung. Denn schließlich können sie auf eine lange, ruhmvolle Geschichte zurückblicken, die die Schwaben neben ihnen ganz schön blass erscheinen lassen.


mgv_Gefecht-in-germsbachWegen ihrer entspannten Lebensart und ihrer Gastfreundschaft fühlen sich Reisende unter den Markgräflern direkt rundum wohl. Denn sie sind weltoffenen und empfangen Gäste mit herzlicher Gastfreundschaft. Der gute Wein, der hier traditionell seit Jahrhunderten angebaut wird, und die unzähligen Straußenwirtschaften führen die Menschen zu geselligen Abenden zusammen.

Jung und Alt pflegen den althergebrachten Dialekt


Besonders sympathisch wird es, wenn die Badener ihre Hemmungen und somit ihren Versuch, ein klares Hochdeutsch zu sprechen, endgültig ablegen und in ihre geliebte Mundart, das Alemannische, verfallen. Dieser Singsang, der jedem noch so bösen deutschen Wort eine gewisse Niedlichkeit verleiht, mag manchmal schwer zu verstehen sein, doch wer den Markgräfler kennen lernen will, der kommt an ihm nicht vorbei. Ob jung oder alt, im Markgräflerland pflegt man diesen althergebrachten Dialekt, den manche Linguisten als eigenständige Sprache klassifizieren.

Der Wein verbindet alle im Markgräflerland


Die Markgräfler Bevölkerung verteilt sich gleichmäßig auf Dörfer und kleinere Städte. Die Jugend profitiert von einem reichhaltigen und modernen Ausbildungs- und Freizeitangebot, die ältere lebt eng verbunden mit den hiesigen Bräuchen und Traditionen. Alle aber verbindet eines: Der Wein. Und mit einem der besten Weinbaugebieten Deutschlands heben sich die Markgräfler sogar noch ein wenig vom gemeinen Badener ab.

Mehr zum Thema auf markgraefler.de:
Beitrag: Alemannischer Dialekt
Beitrag: Die badische Lebensart der Markgräfler
Beitrag: Die Markgräfler Bevölkerungsstruktur
Beitrag: Markgräfler Persönlichkeiten

Alle Texte und Bilder unterliegen dem Urheberschutzgesetz.
Bildnachweis (nach Reihenfolge): (1) © gemeinfrei
Autor: Geschrieben von: Ruth Müller Drucken