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Stadtwerke und Energiedienst betreiben Holzwärme Müllheim gemeinsam - Grüne Nah- und Fernwärme als Motor der Energiewende

Die Stadt Müllheim scheidet zum 02. August 2017 als Gesellschafter der Holzwärme Müllheim GmbH (HWM) aus und verkauft ihre Anteile an die beiden Mitgesellschafter: Die Stadtwerke MüllheimStaufen GmbH halten künftig 55 Prozent, die Energiedienst Holding AG, CH-Laufenburg (ED) 45 Prozent an dem Unternehmen. Die Technische Geschäftsführung wird wie bislang von Energiedienst wahrgenommen, die Kaufmännische Geschäftsführung wechselt zu den Stadtwerken. Der Kaufpreis für den städtischen Anteil beträgt insgesamt rund 160.000 Euro.

„Die Nah- und Fernwärme gehören als wichtige Bereiche der Energieversorgung in die Zuständigkeit unserer Stadtwerke, die in der technischen Betriebsführung mit der Energiedienst Holding AG hervorragend kooperieren“, sagt Müllheims Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich, „daher ist die Übertragung der städtischen Anteile an der Holzwärme Müllheim GmbH an unsere Stadtwerke und das Energieunternehmen Energiedienst für uns ein logischer Schritt. Als Mitgesellschafter der Stadtwerke und größter Wärmekunde bleibt die Stadt zudem auch weiterhin mittelbar mit der HWM verbunden und profitiert so von deren Weiterentwicklung unter der Regie der beiden Energieunternehmen.“
Dies sieht auch der Gemeinderat der Stadt Müllheim so, der in seiner Sitzung am 12. Juli 2017 die erforderlichen Beschlüsse zur Veräußerung und Abtretung des Geschäftsanteils an der HWM einstimmt gefasst hat.

„Wir sehen in der regenerativen Nah- bzw. Fernwärme einen zukunftsfähigen Markt“, sagt Jochen Fischer, Vorsitzender der HWM Gesellschafterversammlung und Stadtwerke-Chef. „Insbesondere die sogenannte grüne Wärme ist zudem ein wichtiger Motor der Energiewende. Neben der Solarthermie bietet bei uns im Südwesten der nachwachsende Rohstoff Holz respektive die Biomasse dabei noch viel Potenzial.“ Die Stadtwerke MüllheimStaufen streben in Zukunft einen weiteren Ausbau des Fernwärmenetzes in ihren Kommunen an. So werden beispielsweise in Müllheim im ehemaligen Krankenhaus-Areal alle Gebäude angeschlossen und auch ein Anschluss des zukünftigen Neubaugebietes „Am Langen Rain“ ist bereits in Prüfung.

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„Wir bauen unseren Bereich Wärme- und Energielösungen und die damit verbundenen Kooperationsmodelle kontinuierlich weiter aus, da passt diese Partnerschaft mit den Stadtwerken sehr gut“, sagt Jochen Debus, Leiter Kommunalbetreuung bei Energiedienst. „Insbesondere städtische Gebiete haben aufgrund ihrer dichten Bebauung und des Altbaubestandes besonders gute Potenziale für den Ausbau des bestehenden Nahwärmenetzes, die wir gemeinsam weiter erschließen möchten.“

Der Anschluss an Nah- und Fernwärmenetze wird für Hausbesitzer zunehmend attraktiv. Denn die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) belegt die Beheizung von Gebäuden mit umfangreichen Restriktionen: Beispielsweise dürfen Heizungen, die älter als 30 Jahre alt sind, nicht mehr betrieben werden. Außerdem muss die Gebäudehülle zum Wärmeschutz ausreichend gedämmt werden, und die Beheizung erfordert einen Anteil an regenerativer Energie – etwa durch Solarthermieanlagen. Damit steigt der technische Aufwand für die Gebäudeeigentümer bei der Einrichtung bzw. Erneuerung von Heizungsanlagen. Der Anschluss an die Fernwärme reduziert Aufwand und Kosten erheblich, der Anschlussnehmer hat dann lediglich noch eine Wärmeübergangsstation im Haus und kann auf eine eigene Heizungsanlage sowie Zusatzeinrichtungen und Schornstein verzichten. Damit spart er Investitions- und Wartungskosten. Vor allem im Altbestand kann Fernwärme von großem Interesse sein, da insbesondere historische Gebäude nicht oder nur mit hohem Aufwand mit einem Wärmeschutz nachrüstbar sind. Die Beheizung mit CO2-neutraler Wärmegewinnung beispielsweise durch Holzhackschnitzel ist daher eine kostengünstige und klimafreundliche Alternative.
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Freitag, den 04. August 2017 um 07:17 Uhr | Dirk Ruppenthal Diese Seite empfehlen Zum Seitenanfang zurck
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