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Hilfe ohne Umwege - Die chirurgische Ambulanz am Freiburger St. Josefskrankenhaus

Erste Anlaufstelle für Notfälle und Stiefkind in der Wahrnehmung der Patienten: Über die eigentliche Aufgabe und die dort erbrachten Leistungen der Klinik-Ambulanzen wird selten nachgedacht. Zu Unrecht, meint Helmut Schillinger, Geschäftsführer des RKK Klinikums, zu dem die traditionsreichen Häuser St. Josefskrankenhaus und Loretto-Krankenhaus in Freiburg sowie das Bruder-Klaus-Krankenhaus in Waldkirch gehören. Die chirurgische Ambulanz am Freiburger St. Josefskrankenhaus ist ein gutes Beispiel für Kompetenz, Geduld und Augenmaß. Hier im zentrumsnahen Notfallkrankenhaus werden jährlich 10.000 Patienten rund um die Uhr zur Notfallbehandlung gebracht.

„Ambulanz“ meint die nicht-stationäre Behandlung akuter Notfälle in einem Krankenhaus. Somit ist bereits vorgegeben, worum sich die Ärzte und das Pflegepersonal kümmern: Wer auf der Straße stürzt oder ohnmächtig wird, sich beim Grillen verbrennt, beim Fahrradfahren verunglückt, sich bei den Gartenarbeiten verletzt oder plötzlich von heftigen Bauchschmerzen geplagt wird, gehört umgehend und kompetent behandelt. Eine Gleichung mit mehreren Unbekannten und keine leichte Aufgabe für das Personal, das jederzeit für alle Fälle gerüstet sein muss. In zwei bis drei Schichten arbeiten Ärzte und PflegerInnen rund um die Uhr, damit Kinder, Erwachsene, alte Menschen so schnell wie möglich zu der für ihre Verletzung optimalen Behandlung kommen.

Professor--Dr.-Wolfgang-Schlickewei-webDabei ist nicht unbedingt der zuerst „dran“, der zeitlich der Erste ist: „Oberste Priorität hat bei uns die Schwere des Falls;  kleine Kinder und betagte Menschen haben Vorrang vor Patienten mit leichteren Verletzungen“, sagt Professor Dr. Wolfgang Schlickewei,  Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie im RKK Klinikum. Pflegedirektor Michael Schreck macht auf die Diskrepanz zwischen der Erwartungshaltung der Patienten und der Organisation des Arbeitsablaufs aufmerksam: „Neben der akuten Versorgung müssen unsere Mitarbeiter ein riesiges bürokratisches Programm erledigen“, bringt er das Dilemma auf den Punkt. Eine Tatsache, die für die wartenden Patienten unsichtbar bleibt. Die Gesundheits- und Krankenpflegerin Christiane Staak macht deutlich, wie wichtig es ist, Zeit für jeden einzelnen Patienten zu haben: „Ich bin froh, wenn wir die Patienten so versorgen können, dass sie und wir zufrieden sind.“ Wie ihre Kolleginnen und Kollegen freut sie sich über Patienten, die sich klarmachen, dass ein Notfall und dessen Behandlung eben nicht planbar ist. „Um die 100 Patienten sehen wir täglich in dieser Ambulanz, das erfordert eine gewisse Toleranz der Patienten“, bestätigt Professor Schlickewei. Länger als eine Stunde zu warten gehört zu den absoluten Ausnahmen.

St.-Josefskrankenhaus-Freiburg-frontDie Chirurgische Ambulanz des St. Josefskrankenhauses besteht aus einem Warteraum, mehreren Besprechungs- und Untersuchungsräumen, Wundversorgungs- und Gipsraum sowie Möglichkeiten, den Patienten nach Notfallversorgung, Röntgen und EKG direkt in den nötigen Operationssaal zu verlegen. Offene Frakturen und akute Blindarmentzündungen erfordern diese Maßnahme. Im gleichen Haus befindet sich neben dem größten Notarztstandort in Baden-Württemberg auch die Freiburger Kinder-Notfallpraxis (KV-BW), die zusammen mit den niedergelassenen Kinder- und Jugendärzten betrieben wird. Mit der Kinderklinik St. Hedwig stehen auch für die Versorgung von Kindern alle Kompetenzen zur Versorgung. Die Kinder-Traumatologie berücksichtigt bei Verletzungen im Kindesalter die besonderen Kompensations- und Reparaturmechanismen des wachsenden Organismus. Die Kinder-Radiologie stellt auch für Notfälle und schwere Erkrankungen alle modernen diagnostischen Möglichkeiten zur Verfügung.

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Eintrag: Willkommen im RKK Klinikum in Freiburg und Waldkirch
Verzeichnisse: Gesundheitsversorgung im Markgräflerland

Externe Links zum Thema:
www.rkk-klinikum.de

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Montag, den 12. August 2013 um 09:52 Uhr | Dirk Ruppenthal
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