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Der Markgräfler Jaspis durch die Jahrtausende

Archäologische Sonderausstellung: Dienstag, 19. April - Sonntag, 02. Oktober 2011.  Der Markgräfler Jaspis in seinen verschiedenen Varianten – meist auffallend rot-gelb im nördlichen Markgräflerland und Kandern, eher unauffällig grau-weiß aus den Kalksteinhängen von Kleinkems - hat eine lange und wechselvolle Geschichte hinter sich.

JaspisIn einer Doppelausstellung im Markgräfler Museum Müllheim und im Museum in der Alten Schule Efringen-Kirchen wird diese Geschichte durch die Jahrtausende erzählt: in Müllheim wird thematisiert, welche Jaspis-Arten es gibt, wie sie sich von anderen Feuersteinen unterscheiden, wie die Menschen der Steinzeit sie gewonnen haben, wie das Steinschlagen funktionierte, mit dessen Hilfe man Pfeilspitzen, Werkzeuge und Schmuck herstellen konnte. Ein besonderer Blickfang der Ausstellung ist die Rekonstruktion eines Wohn- und Arbeitsplatzes mit Zelt, der einen Eindruck von der Lebenswelt unserer einzeitlichen Vorfahren ermöglicht.

Bei Jägern und Sammlern der Altsteinzeit beliebt, finden sich Gerätschaften aus diesem Material in den berühmten Höhlen auf der Schwäbischen Alb bis hinauf nach Gönnersdorf bei Neuwied. Nach dem Ende der Eiszeit ist – auch bedingt durch die geringe Mobilität und die bäuerliche Lebensweise – die Verbreitung des bunten Jaspis auf den Oberrhein beschränkt. Viele Dörfer der Jungsteinzeit sind nur bekannt, weil aufmerksamen Menschen die zahlreichen Jaspis-Bruchstücke auf den Äckern aufgefallen sind.

Museum-Jaspis19-04-2011Das Museum Efringen-Kirchen widmet sich dem zweiten Teil der Erfolgsgeschichte, die ungefähr um 1400 n. Chr. einsetzt.  Zu dieser Zeit wurde das Tragen von Rosenkränzen Mode, und deshalb waren prachtvolle Perlen aus edlen Materialien gefragt. Das Handwerk der Steinschleiferei war geboren und für Orte wie Freiburg oder Waldkirch wichtig(st)er Wirtschaftsfaktor. Die eigene Hofsteinschleiferei der badischen Herrschaft fertigte im 18. Jahrhundert Ziergegenstände, Nippes, Tabaksdosen, Stockknäufe oder prachtvolle Uhrgehäuse. 

Neben Teilen der eigenen Sammlungen werden in der Ausstellung auch wertvolle Leihgaben von privaten Sammlern, aus dem Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg, von der Denkmalpflege, aus der Mineraliengalerie Schmidlin in Hach sowie aus Spezialmuseen gezeigt.

Doppelausstellung: Markgräfler Museum Müllheim und Museum Efringen-Kirchen


Doppelausstellung Teil 1
Markgräfler Museum Müllheim
Wilhemstraße 7
79379 Müllheim

Öffnungszeiten täglich außer Montag 14-18 Uhr

Doppelausstellung Teil 2
Museum in der Alten Schule
Nikolaus-Däublin-Weg 2
79588 Efringen-Kirchen

Öffnungszeiten Sonntag und Mittwoch 14 – 17 Uhr und auf Anfrage

Mehr zum Thema auf markgraefler.de:
Service: Zeittafel der Markgräfler Geschichte

Externe Links zum Thema:

www.markgraefler-museum.de
www.efringen-kirchen.de

Alle Texte und Bilder unterliegen dem Urheberschutzgesetz.
Bildnachweis (nach Reihenfolge): (1) © Stowarzyszenie Spirifer - wikipedia.org, (2) © Stadt Müllheim
Montag, den 11. April 2011 um 08:34 Uhr | Dirk Ruppenthal
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