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Leuchtturmprojekt im Bereich umweltschonende Energieversorgung in Badenweiler

Am 31. Oktober 2012 wurden im Rahmen einer kleinen Feier im Beisein von Ministerialdirektor Wolfgang Leidig (SPD) die beiden neuen Blockheizkraftwerke in Badenweiler offiziell in Betrieb genommen. Der südbadische Kurort und der örtliche Energiedienstleister Badenweiler Energie GmbH (BaEnG), ein Tochterunternehmen der badenova AG und der Fernwärme Baden-Württemberg GmbH, haben mit der gemeinsamen Errichtung zweier großer Blockheizkraftwerke zur gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme im Fernheizwerk „Im Pfarrwald 1“ erfolgreich ein Leuchtturmprojekt im Bereich umweltschonende Energieversorgung gestartet. Eine derartig enge Kooperation zwischen Energieversorger und einem großen Kunden genießt nach Einschätzung des Kaufmännischen Geschäftsführers der BaEnG, Hans-J. Hawighorst, auch heute noch absoluten Seltenheitswert.

Dem Bau der beiden neuen Blockheizkraftwerke, von dem eines der Badenweiler Thermen und Touristik GmbH (BTT) gehört, war eine detaillierte gemeinsame Bewertung der seitens BTT bei einem Fachplaner in Auftrag gegebenen energetischen Optimierungsstudie vorangegangen. Der Spatenstich des Vorzeigeprojektes, das gemeinsam von BaEnG und BTT als erster Schritt eines kurortfördernden kommunalen Energiekonzepts entwickelt wurde, erfolgte dieses Jahr im Mai. „Insbesondere mit der Errichtung der beiden Blockheizkraftwerke kann die Energieversorgung der von der Badenweiler Thermen und Touristik GmbH betriebenen Bäder- und Kureinrichtungen deutlich umweltschonender und zudem um rund 20 Prozent wirtschaftlicher als bislang erfolgen“, freut sich der Technische Leiter der BTT, Bernd Richter.

Über 40 Prozent an sonst notwendiger Primärenergie werden eingespart


02-AM-Berg-webIm Vergleich zu einer getrennten Erzeugung von Strom und Wärme können mit der von der BaEnG gleichzeitig errichteten, nunmehr deutlich effizienteren Kesselanlage und den beiden Blockheizkraftwerken über 40 Prozent der ansonsten notwendigen Primärenergie eingespart werden. Im Hinblick auf die gerade für einen Kurort äußerst wichtige Luftreinhaltung weist Bürgermeister Karl-Eugen Engler ergänzend darauf hin, dass mit jeder Umstellung auf Fernwärme bislang erforderliche Einzelfeuerungsstätten – und damit Emittenten von Schadstoffen – aus dem Ortsbild von Badenweiler verdrängt werden können.

Nachfrage nach umweltschonend erzeugter Fernwärme sehr groß


03-Glasbachweg-webDie Nachfrage nach der umweltschonend erzeugten Fernwärme ist in Badenweiler sehr groß. Um künftig auch Hotels, gastronomische Betriebe und Wohngebäude in der Ortsmitte von Badenweiler preisgünstig mit Fernwärme beliefern zu können, baut die BaEnG derzeit zusätzlich die neue Wärmetrasse „Ost“. Hier können die ersten neuen Kunden – zwei größere Hotelbetriebe sowie zwei Wohnhäuser und die evangelische Kirchengemeinde – rechtzeitig vor Wintereinbruch erstmals mit der umweltfreundlichen Fernwärme beliefert werden. „Wir werden bei entsprechendem Interesse für alle Liegenschaften in der Nähe unserer im Ausbau befindlichen Fernwärmeleitungen – für Hotels und Pensionen, Sanatorien, sonstiges Gewerbe und Wohnhäuser – ein preislich attraktives Wärmelieferangebot vorlegen können“, sagt der Technischer Geschäftsführer der BaEnG, Klaus Preiser, zu.

Als staatlich anerkanntes Heilbad lebt Badenweiler insbesondere auch von seinem guten örtlichen Klima und so spielt der Umweltaspekt bereits seit einigen Jahren in dem südbadischen Kurort eine immer größere Rolle. Die Inbetriebnahme der beiden Blockheizkraftwerke stellt den Startschuss für die weitere Entwicklung des kurortfördernden kommunalen Energiekonzepts dar.

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Beitrag: Badenweiler wird energetisches Pilot- und Vorzeigeprojekt

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www.badenweiler.de

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Bildnachweis (nach Reihenfolge): (1-3) © Badenweiler Thermen & Touristik GmbH
Donnerstag, den 08. November 2012 um 09:31 Uhr | Dirk Ruppenthal
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